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Was ist eigentlich Anthroposophie?
Die Anthroposophie ist eine Denkrichtung
und Lebenshaltung, die von Rudolf Steiner (1861-1925) begründet
worden ist.
Steiner vollzog die Abspaltung der
"Theosphischen Gesellschaft Adyar". Steiner: "Anthroposophie
ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschen zum Geistigen
im Weltall führen möchte." Darüber hinaus beinhaltet
seine Theorie Rassentheorien, die die Hierarchisierung von Rassen
zugrunde legen. Das Menschenbild bestand bei ihm aus niederen und
höheren Rassen, wie folgt:
- "polarischen Wurzelrasse"
- "hyperboräischen Wurzelrasse"
- "Lemuriern"
- "Atlantiern"
- "arische" oder "nachatlantische Wurzelrasse"
Dies wiederum war integriert in einer
Kosmologie verschiedener Planetenzustände. Hiermit wollte Steiner
die Weltgeschichte erklären. Sein Denken führte ohne Umwege
direkt in den Sozialdarwinismus. Dies verbergte er in seinen Niederschriften
kaum und hieraus ist auch eine ängstliche Haltung gegenüber
fremden Kulturen Schwarzafrikas abzuleiten.
Die Anthroposophische Vereinigung in
den Niederlanden befasste sich mit den Niederschriften Steiners
ebenso und kam zu dem Ergebnis, dass sein Gesamtwerk 75 diskriminierende
Passagen und sogar zwölf strafrechtlich relevante Formulierungen
enthält.
Waldorfschulen in der Bundesrepublik
nahmen in 2001 Distanz zu einem Buch auf, das als Lehrmaterial geführt
wurde. Der Titel lautete "Atlantis und das Rätsel der
Eiszeitkunst".
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